Das Verwaltungsgebäude der Steag in Essen.

Das Verwaltungsgebäude der Steag in Essen.

Bild: © Steag

Die am Essener Stromerzeuger Steag beteiligten Ruhrgebietsstädte können auch für das vergangene Geschäftsjahr mit einer Gewinnabführung rechnen. Die Kommunale Beteiligungsgesellschaft werde die vereinbarten 45 Mio. Euro erhalten, sagte ein Steag-Sprecher am Montag. Die sechs Kommunen Bochum, Dinslaken, Dortmund, Duisburg, Essen und Oberhausen benötigen das Geld, um die für den Steag-Kauf aufgenommenen Kredite bedienen zu können.

Auf eine über den Kapitaldienst hinausgehende Dividende hatten die Kommunen wegen der schwierigen Geschäftslage des Steinkohleverstromers für die Jahre 2017 bis 2019 verzichtet. Ihre Beteiligungsgesellschaft hatte die Steag 2014 für 1,2 Mrd. Euro vom Chemiekonzern Evonik gekauft. Inzwischen gibt es in einzelnen Städten Debatten darüber, die Steag-Beteiligung zu verkaufen.

Steag publiziert Zahlen am 9. April

Das WDR-Magazin Westpol hatte am Sonntag berichtet, bei der Steag seien in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres Verluste in Höhe von 30 Mio. Euro entstanden. Der Unternehmenssprecher wollte sich nicht zu der Zahl äußern. Er verwies aber darauf, dass der Rückgang beim operativen Ergebnis geringer ausfallen werde als erwartet. Beim Start in das Geschäftsjahr hatte Steag mit einem Rückgang um 30 Prozent gerechnet. Das Konzernergebnis, das 2017 rund 59 Mio. Euro betragen hatte, werde aller Voraussicht nach positiv ausfallen. Die Zahlen für 2018 will Steag am 9. April veröffentlichen. (hoe/dpa)

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