Die zwei regional angrenzenden Fernwärmesysteme von Uniper und Iqony sollen integriert weiterentwickelt werden.

Die zwei regional angrenzenden Fernwärmesysteme von Uniper und Iqony sollen integriert weiterentwickelt werden.

Bild: © Iqony

Die Iqony Fernwärme hat mit Uniper Kraftwerke eine Vereinbarung zum Kauf von Uniper Wärme geschlossen, das teilten die beiden Unternehmen mit.

Die Steag Iqony Group wolle damit ihre Position als einer der größten Anbieter klimafreundlicher Wärme in Deutschland stärken. "Die Übernahme der Uniper Wärme zeigt: Die Steag Iqony Group ist auf Wachstumskurs", erklärt ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der ZfK. "Für uns ist klar, dass die Wärmewende nur mit einer starken Fernwärme gelingt."

Die Übernahme böte die einmalige Chance, die regional angrenzenden Fernwärmesysteme von Uniper und Iqony effizient zusammenzuführen und integriert weiterzuentwickeln. Gemeinsam deckten die Iqony Fernwärme und die Uniper Wärme den rechnerischen Wärmebedarf von gut 435.000 Haushalten über ein Netz von rund 1500 Kilometern.

Für Uniper ist die Veräußerung Teil der Auflagen, die das Unternehmen nach dem EU-Beihilferecht erfüllen muss. Im Dezember 2022 hatte die EU-Kommission das Stabilisierungspaket für Uniper beihilferechtlich genehmigt. Im Rahmen der Genehmigung hat die EU-Kommission eine Reihe von strukturellen Abhilfemaßnahmen festgelegt, die Uniper umsetzen muss. Eine der Auflagen ist der Verkauf des Fernwärmegeschäfts in Deutschland.

130 Mitarbeitende werden übernommen

"Wir sind froh, mit der Steag Iqony Group einen Käufer gefunden zu haben, der den eingeschlagenen Weg fortführen und ein zuverlässiger Arbeitgeber für die gut 130 Kolleginnen und Kollegen sein wird", sagt Uniper-Wärme-Geschäftsführerin Nikola Feldmann.

Im Anschluss an das nun erfolgte Signing werden noch die behördlichen Genehmigungen eingeholt. Sobald diese vorliegen, soll der Vollzug der Transaktion folgen. 

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