Die Injektion von Wasserstoff in die Bohrung der Projektkaverne H2CAST Etzel

Die Injektion von Wasserstoff in die Bohrung der Projektkaverne H2CAST Etzel

Bild: © Storag Etzel GmbH

Die Speichergesellschaft Storag Etzel GmbH will ihre Kavernen auf Wasserstoff umrüsten. Nach Abschluss der aufwendigen Dichtheitstests, die das Unternehmen Ende 2022 startete, hat Storag Etzel nun die ersten Umrüstungsarbeiten abgeschlossen.

Die Arbeiten für den Einbau der Bohrungsausrüstungen, Komplettierung genannt, seien unter Aufsicht von Sachverständigen unterschiedlicher Fachdisziplinen und intensiven Mes-sungen an den Bohrungen erfolgt, teilte der Speicherbetreiber mit. Die Arbeiten habe das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) genehmigt.

Weitere Test auf Dichtheit folgen

Nach dem Abschluss der Umbauarbeiten an zwei "H2CAST Etzel"-Kavernen im niedersächsischen Kavernenfeld hat die Speichergesellschaft für die kommende Woche weitere Test angekündigt. Diese sollen die Dichtheit der Bohrungsausrüstungen und des Salzgebirges unter maximal zulässigen Druck, unter anderem mit Wasserstoff, aushalten. Verlaufen diese Tests gut, könnte bereits in der zweiten Hälfte 2024 bis zu 80 Tonnen Wasserstoff für weitere Untersuchungen hineinströmen.

Eine obertägige Testanlage werde danach den Gasspeicherbetrieb mit den Arbeitsschritten Verdichtung, Gastrocknung und -reinigung, Druckregelung, Mengen- und Qualitätsmessung ermöglichen.

"Blaupause für weitere Projekte"

Beim Projekt "H2CAST Etzel", dessen Name für "H2 CAvern Storage Transition" steht, wollen Storag Etzel und der Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie gemeinsam mit ihren Projektpartnern die Wasserstoffspeicherung in Etzeler Salzkavernen ermöglichen. Bis 2026 soll der Standort Etzel die Bezeichnung "H2-ready" erhalten und die Testergebnisse als "Blaupause" für die Umrüstung von Kavernen deutschlandweit dienen, teilte Storag Etzel mit. (am)

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