Erneuerbare Energien machen einen immer größeren Anteil an der Stromerzeugung in Deutschland aus. Das wird über lange Sicht auch die Verteilung von Marktmacht der Produzenten beeinflussen: Die dezentralen Erzeugungstechnologien bringen eine Vielzahl von Playern auf den Markt.
Während sich in der konventionellen fossilen Stromerzeugung fünf Unternehmen mehr als die Hälfte der Nachfrage sichern, ist dies dort nicht der Fall. Die folgenden Grafiken fassen den Stand der Dinge zusammen.
Deutschland bleibt Stromimporteur
Deutschland importierte und exportiere 2025 Strom. Das bestimmten die Preise auf dem grenzübergreifenden Großhandelsmarkt – auch wenn entsprechende Erzeugungskapazitäten vorhanden sind, kann ein Stromimport preiswerter sein.
Insgesamt exportierte Deutschland im abgelaufenen Jahr 54,3 Terawattstunden Strom, rund elf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Stromimporte beliefen sich auf 76,2 Terawattstunden, ein Rückgang um 1,3 Prozent. Daraus ergibt sich ein Nettoimport von 21,9 Terawattstunden. Im Vorjahr betrug der Nettoimport 28,3 Terawattstunden.



