Mit der Erweiterung in Richtung Gas, stärkt die Stromkontor Rostock Port GmbH seinen Betrieb von Objektnetzen.

Mit der Erweiterung in Richtung Gas, stärkt die Stromkontor Rostock Port GmbH seinen Betrieb von Objektnetzen.

Bild: © Rheinenergie

Aktuell haben rund 30 Unternehmen in über 100 Gebäuden ihren Sitz im Frankfurter Industriepark Griesheim, der vom Stromkontor Rostock übernommen werden soll. Investoren planen die umfassende Restrukturierung des Standorts innerhalb der nächsten Jahre.

Die Stromkontor Rostock Port GmbH ist spezialisiert auf den Betrieb von Objektnetzen für Industrie- und Gewerbegebiete und für damit zusammenhängende technische Einrichtungen und Erzeugungsanlagen einschließlich der Strom-, Erdgas-, Wärme- oder Kältelieferung. Aktuell betreibt das Unternehmen zwölf Energienetze von München bis Rostock.

Es wird eine Wachstumsstrategie verfolgt

"Mit der Energiewende wird die Energieversorgung zunehmend dezentral und systemisch komplexer. Objektnetze gewinnen dabei mit ihren sehr spezifischen Anforderungen an Bedeutung", ergänzt Andreas Cerbe, Netzvorstand des Kölner Energiedienstleisters und -versorgers RheinEnergie.

Das Unternehmen ist seit 2017 mit 49 Prozent an der Stromkontor Rostock Port GmbH beteiligt. "Der Erwerb der Strom- und Gasnetze im Industriepark Griesheim folgt unserer Wachstumsstrategie in diesem zukunftsweisenden Geschäftsfeld", so Cerbe.

Spartenerweiterung beabsichtigt

Auf dem Industrieareal befinden sich im Mittelspannungsnetz Kabel mit einer Länge von 23 Kilometern. Das Niederspannungsnetz ist 40 Kilometer lang. Im Gasnetz sind 2,5 Kilometer Hochdruckleitungen sowie zwei Kilometer Mitteldruckleitungen verbaut.

"Mit der Übernahme des Gasnetzes in Griesheim vervollständigen wir unser Produktportfolio und erweitern unsere Expertise um die Sparte Gas", sagt Christian Meier, Geschäftsführer der Stromkontor Rostock Port GmbH. (ab)

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