Das Unternehmen, welches auf Entsorgung-, Wasser- und Energiedienstleistungen spezialisiert ist, wird alleiniger Eigentümer.

Das Unternehmen, welches auf Entsorgung-, Wasser- und Energiedienstleistungen spezialisiert ist, wird alleiniger Eigentümer.

Bild: © Veolia

Die konkurrierenden französischen Abfallentsorger Suez und Veolia haben sich nach monatelangem Streit auf eine Annäherung geeinigt. Wie beide Unternehmen am Montag mitteilten, einigten sie sich auf einen Preis von 20,50 Euro für eine Suez-Aktie. Veolia hatte zuvor 18 Euro geboten. Der neue Verbund soll auf einen Umsatz von etwa 37 Mrd. Euro kommen. Endgültige Verträge wollen die beiden Konzerne bis zum 14. Mai aufsetzen.

 

Veolia hatte im Sommer den Kampf um die Übernahme von Suez gestartet. Im Oktober hatte sich sogar die französische Regierung bei diesem eingeschaltet. Nach monatelangen Verhandlungen und Auseinandersetzungen vor Gericht mit dem Suez-Management um eine einvernehmliche Übernahme hatte sich Veolia mit seinem Angebot kürzlich direkt an die Aktionäre gewandt. Suez hatte eine feindliche Übernahme noch im Februar entschieden abgelehnt. Es ist für Veolia der zweite Versuch, Suez zu übernehmen. 2012 war die Suez-Übernahme durch Veolia unter anderem an kartellrechtlichen Bedenken gescheitert. (dpa/gun)

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