Wie sich Energiekosten senken und wo sich finanzielle Hilfen beantragen lassen, klären die Stadtwerke Bochum gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW.

Wie sich Energiekosten senken und wo sich finanzielle Hilfen beantragen lassen, klären die Stadtwerke Bochum gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW.

Bild: © Olivier Le Moal/Adobe Stock

Energiesperren sind vor allem ein Problem von einkommensschwachen Haushalten. Dabei hapert es nicht nur am geringen Budget und hohen Verbräuchen, sondern auch an fehlenden Planungskompetenzen, wie sich Energie und Kosten einsparen lassen. Damit Betroffene besser über ihre Möglichkeiten Bescheid wissen, haben die Stadtwerke Bochum gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen das Projekt "NRW bekämpft Energiearmut" ins Leben gerufen.

Seit 2013 gibt es das Informationsangebot und 1750 Beratungsgespräche später verlängern die Stadtwerke mit der Verbraucherzentrale nun um weitere drei Jahre ihr Engagement. Insgesamt 91 Prozent der aufgeschlagenen Fälle konnten in den vergangenen fünf Jahren zu einer Lösungen gebracht werden. Bei 53 Prozent der Hilfesuchenden konnte sogar eine Sperrung der Energielieferung vermieden werden.

Kooperationen mit Caritas und Jobcenter

Die Stadtwerke engagieren sich allerdings nicht nur in Kooperation mit der Verbraucherzentrale gegen Energiesperren, ihr Beratungsangebot reicht bereits zwanzig Jahre zurück. Neben einer hauseigenen, kostenlosen Energieberatung unterstützt der Versorger auch die Caritas bei der Budget- und Rechtsberatung für einkommensschwache Haushalte. Zudem arbeitet das Unternehmen mit dem Jobcenter zusammen, um die Zahlungen für Gas und Strom frühzeitig zu regeln und erst gar kein Versorgungsrisiko aufkommen zu lassen. (ls)

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