Mit Hilfe von Magnetfeldern und Ultraschall registrieren die Sensoren an den 50 Stellplätzen am Roten Turm in Trier, ob ein Parkplatz besetzt ist oder nicht.

Mit Hilfe von Magnetfeldern und Ultraschall registrieren die Sensoren an den 50 Stellplätzen am Roten Turm in Trier, ob ein Parkplatz besetzt ist oder nicht.

Bild: © SWT

Die Stadtwerke Trier haben in einem Pilotprojekt die 50 Stellplätze am Roten Turm mit Sensoren ausgestattet. Diese erfassen über Magnetfelder und Ultraschall, ob ein Parkplatz belegt ist oder nicht. Die Trierer Bürger können ab sofort über die Homepage der Stadtwerke oder die "äppes-App" des Kommunalversorgers prüfen, ob es vor Ort freie Plätze gibt. Die Daten werden über ein Low Power Wide Area Network (LP-WAN) an das Leitsystem der Stadtwerke übermittelt. Dieses Netzwerk ist auf eine geringe Datenübertragung, hohe Reichweite und geringen Energieverbrauch ausgelegt. Daduch können viele Sensordaten eingesammelt werden.

Die Stadtwerke Trier haben 25000 Euro in das Pilotprojekt investiert. Dieses befindet sich noch in der Probephase. Momentan besteht noch ein geringer Zeitunterschied zwischen dem Freiwerden eines Stellplatzes und der entsprechenden Änderung der neu installierten digitalen Stellplatzanzeige. Diese zeigt bei der Einfahrt zum Roten Turm den Auofahrern die aktuell freien Parkplätze an und darüber hinaus die freien Behindertenparkplätze und die Besetzung der E-Ladesäule.

Technik bietet viel Potenzial

Oberbürgermeister Wolfram Leibe erhofft sich von der Neuerung vor allem eine Reduzierung des Parksuchverkehrs. Die Stadtwerke Trier wollen mit dem neuen System vor allem erste Praxiserfahrungen sammeln. Die Technik bietet laut Stadtwerke-Vorstand Arndt Müller viel Potenzial. Er kann sich künftig beispielsweise vorstellen, darüber Energie- oder Wasserzähler auszulesen. Müller geht davon aus, dass die SWT die Genauigkeit des Systems weiter steigern können. Künftig sollen weitere Trierer Freiluftparkplätze mit Stellplatzanzeigen ausgestattet werden. (hoe)

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