Nach Bewertung des Vergleichsportals Check 24 gaben die Strompreise bei alternativen Anbietern seit Januar bis heute um 26 Prozent nach. Stand November ergab sich ein durchschnittlicher Preis von 30,6 Cent pro kWh. In der Grundversorgung gaben die Tarife im Jahresverlauf um sieben Prozent nach.
Beim Erdgas sank der Preis bei den alternativen Anbietern um 34 Prozent auf durchschnittlich 9,5 Cent pro kWh. In der Grundversorgung sank der Preis durchschnittlich um 18 Prozent.
"Weit entfernt von Rekordpreisen"
"Wir sind weit entfernt von den Rekordpreisen zu Hochzeiten der Energiekrise", hieß es von Check 24 auf ZfK-Anfrage. Trotzdem sei Gas noch immer fast doppelt so teuer wie vor der Energiekrise. Es sei auch nicht zu erwarten, dass die Gaspreise in absehbarer Zeit auf dieses Niveau zurückkehren würden. "Bei Strom sind wir vor allem bei alternativen Anbietern schon fast wieder auf dem Vorkrisenniveau."
Laut der monatlichen Analyse des Vergleichsportals Check 24 gab es seit September 279 Gaspreissenkungen in der Grundversorgung. 21 Fälle davon entfallen dabei auf Dezember, 64 Fälle auf Januar. Trotzdem würden noch 75 Prozent der Grundversorgungstarife über der Höhe der Gaspreisbremse liegen.
Gas bei neun Cent pro kWh
Die deutlichsten Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr gab es demnach im ersten Halbjahr. In der zweiten Jahreshälfte sank das durchschnittliche Preisniveau bisher vergleichsweise geringfügig.
Bei den bundesweiten Anbietern liegt laut Verivox-Analyse der durchschnittliche Arbeitspreis für Strom derzeit bei rund 31 Cent pro kWh. Bei den Gastarifen sind es rund 9 Cent pro kWh. Nach wie vor bleibe das Preisniveau damit deutlich über den Preisen in der Zeit vor der Krise.


