Der Energiekonzern Uniper richtet die Engineeringsparte neu aus und baut dabei auch in Deutschland massiv Arbeitsplätze ab.

Der Energiekonzern Uniper richtet die Engineeringsparte neu aus und baut dabei auch in Deutschland massiv Arbeitsplätze ab.

Bild: © nmann77/Adobestock

Energieriese Uniper rechnet dieses Jahr mit einem tendenziell stagnierenden Ergebnis. Der Düsseldorfer Konzern peilt im laufenden Jahr ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,0 bis 1,3 Mrd. Euro an.

Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Zielbereich bei 1,05 bis 1,3 Mrd. Euro. Die exakten Zahlen stellt Uniper diesen Mittwoch vor.

Finanzielle Absicherungen gegen Krise

Dann will das Management auch eine Mindestdividende von sieben Cent je Aktie vorschlagen. Im Vorjahr hatte der Konzern noch eine Dividende von 1,37 Euro gezahlt.

Uniper begründet diesen Schritt mit der hohen Volatilität an den Energiemärkten, der geopolitischen Situation und dem Fortschrteiten der Energiewende in Europa. Deshalb sollen Liquidität und Investitionskapital nun im Fokus stehen. Diese Sicht teile Mehrheitsanteilseigner Fortum, heißt es.

Starker Gaswettbewerb

Erst kürzlich hatte sich der Konzern finanzielle Absicherungen von bis zu 11,8 Mrd. Euro gesichert, um sich gegen extreme Marktentwicklungen zu wappnen.

Als einer der größten Gasimporteure Deutschlands machen dem Energieriesen unter anderem extrem hohe Gaspreise zu schaffen. Unipers Finanzchefin Tiina Tuomela hatte schon im November bei der Zahlenvorlage für die ersten neun Monate auf einen starken Wettbewerb bei der Nachfrage nach Gas hingewiesen. (aba/dpa)

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