Das Vattenfall-Logo auf dem Heizkraftwerk Mitte in Berlin.

Das Vattenfall-Logo auf dem Heizkraftwerk Mitte in Berlin.

Bild: © Britta Pedersen/dpa

Kaum sind die Neujahrsrunden vorbei, läutet der schwedische Energiekonzern Vattenfall für seine Strom-Grundversorgungsgebiete Berlin und Hamburg die Februar-Preisrunde ein.

Dann geht es für grundversorgte Stromkunden in Deutschlands zwei größten  Metropolen noch einmal merklich nach oben. In Berlin steigt der Preis auf 41,41 Cent pro kWh, in Hamburg auf 41,96 Cent pro kWh.

Im September noch 29 Cent pro kWh

Vattenfall hatte zuletzt zum 1. Oktober aufgeschlagen – in beiden Fällen von rund 29 auf 33 Cent pro kWh. (Die ZfK berichtete.)

Mit der erneuten Erhöhung liegen wohl spätestens im Februar in jeder der fünf größten Städte Deutschlands die Strom-Grundversorgungspreise über der 40-Cent-Marke. In Frankfurt kostet ab Januar die Kilowattstunde rund 51 Cent, in Köln rund 55 Cent und in München rund 62 Cent pro kWh. Angenommen wird dabei ein Jahresverbrauch von 1500 kWh. Nicht berücksichtigt sind Grundpreise.

Deutlich vor Verivox-Konkurrenz

Letzterer erhöht sich für grundversorgte Berliner Stromkunden ab Februar von 7,49 auf 9,50 Euro pro Monat. In Hamburg werden 11,65 statt bislang 9,66 Euro pro Monat fällig.

Trotz Preisaufschlag würden Vattenfalls Grundversorgungspreise weiterhin deutlich unter denen der Konkurrenz auf Vergleichsportalen liegen. In Berlin bot die EnBW-Tochter Goldgas auf Verivox am Mittwoch 52 Cent pro kWh und landete auch dank großzügiger Boni auf Platz eins. In Hamburg warb dasselbe Unternehmen mit 54 Cent pro kWh, was erneut für die beste Platzierung ausreichte. (aba)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper