Der Veolia-Konzern bleibt auf Expansionskurs.

Der Veolia-Konzern bleibt auf Expansionskurs.

Bild: © Veolia

Der Abfallentsorger Veolia Environment hat im Kampf um den Konkurrenten Suez wie erwartet nachgelegt. Das Gebot für den knapp 30-prozentigen Anteil des Energiekonzerns Engie werde um rund 16 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro erhöht, wie Veolia in Paris mitteilte. Das entspreche 18 Euro je Suez-Aktie. Veolia-Chef Antoine Frerot hatte bereits vergangenen Freitag angekündigt, die Offerte nachbessern zu wollen. Engie hatte das erste Gebot über 15,50 Euro als zu niedrig und unzureichend erachtet.

Der Kauf des Engie-Anteils wäre ein erster Schritt auf dem Weg, Suez komplett zu übernehmen. Veolia hatte Ende August seine Übernahmepläne bekannt gemacht. Es ist der zweite Versuch, Suez zu übernehmen. 2012 war die Suez-Übernahme durch Veolia unter anderem an kartellrechtlichen Bedenken gescheitert. Auch diesmal regt sich Widerstand. Suez selbst spricht von einem feindlichen Manöver und hat sich zuletzt klar gegen die Übernahme ausgesprochen, die nicht im Sinne des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und Aktionäre sei.

Appell des Wirtschaftsministers

Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire betonte, dass ein solcher Deal nicht innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen werden könne. Man müsse sich die nötige Zeit nehmen, sagte er dem Sender LCI. Der Staat werde keinem Ultimatum nachgeben, so der Minister. (dpa/hoe)

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