Der österreichische Energiekonzern Verbund hat im ersten Halbjahr sein Ebitda um 2,5 Prozent auf 654,9 Mio. Euro gesteigert . Das Konzernergebnis kletterte um 4,5 Prozent auf 324,5 Mio. Euro. Als Gründe werden unter anderem gestiegene Absatzpreise und die Erstkonsolidierung der Gas Connect Austria genannt.
Während die Erzeugung aus Wasserkraftwerken um 430 GWh zurückging, wirkten sich insbesondere die deutlich gestiegenen Spotmarktpreise auf dem Großhandelsmarkt für Strom positiv auf das Ergebnis aus. Der durchschnittlich erzielte Absatzpreis im Bereich der Eigenerzeugung aus Wasserkraft konnte somit um 2,2 Euro/MWh auf 46,6 Euro/MWh gesteigert werden, heißt es in einer Pressemitteilung.
Ambitionierte Ausbauziele
Das Unternehmen sieht sich dank seines großen Wasserkraftportfolios, aber auch dank seines steigenden Anteils an erneuerbaren Energien mit Blick auf die zunehmend ambitionierten Dekarbonisierungsziele des Energiesektors innerhalb der EU und Österreichs strategisch gut positioniert. Bis 2030 soll 20 bis 25 Prozent der Stromerzeugung des Verbund – zusätzlich zur Wasserkraft – aus neuen erneuerbaren Energiequellen in Europa stammen.
Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft für das dritte und vierte Quartale wird für das Geschäftsjahr 2021 ein Ebitda zwischen rund 1,310 und 1,410 Mrd. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 590 und 660 Mio. Euro erwartet. (hoe)



