Am Wasserkraftwerk Jochenstein bei Passau nimmt der Verbund eine Ladesäule in Betrieb.

Am Wasserkraftwerk Jochenstein bei Passau nimmt der Verbund eine Ladesäule in Betrieb.

Bild: © Verbund

Der österreichische Energieversorger Verbund und die Wacker Chemie haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) geschlossen. Wacker wird in den Jahren 2028 bis 2032 eine Leistung von bis zu 10 MW für den Produktionsstandort Burghausen beziehen.

Das entspricht pro Jahr einer Menge von 87.600 MWh regionalem Grünstrom aus bestehenden bayrischen Wasserkraftwerken am Inn.

Ökostrom stammt aus Wasserkraftwerken in der Region

Das Werk Burghausen ist der bedeutendste Produktionsstandort im Wacker-Konzern und zugleich der größte Chemiestandort Bayerns. Für die energieintensive Produktion verbrauchte der Standort 2023 rund 2,8 Terawattstunden Strom. Bereits seit der Ansiedlung im Jahr 1914 trägt zur Energieversorgung des Werks Wasserkraft aus den zu Wacker gehörenden Alzwerken bei.

Die nun vereinbarten zusätzlichen Mengen kommen aus den bestehenden Wasserkraftwerken von Verbund in Nußdorf am Inn und Passau.

Verbund ist zweitgrößter Erzeuger von Strom aus Wasserkraft in Deutschland und betreibt insgesamt 130 Wasserkraftwerke in Österreich und Bayern mit einer Gesamtleistung von über 8400 Megawatt sowie einer Stromproduktion von jährlich über 30 Terawattstunden. (hoe)

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