Neue Kundenverträge vergeben die Stadtwerke Löhne in Ostwestfalen erst wieder ab Anfang Februar. Dieser Hinweis findet sich prominent auf der Homepage des noch jungen Kommunalversorgers. Dabei hat der Vertriebsstart für das neue Produkt „WerreGas“ offiziell eigentlich erst Anfang des Monats begonnen. Als Grund für die Vertriebspause wird der hohe „Implementierungsaufwand für die Strom- und Gaspreisbremse“ angegeben.
„Wir freuen uns, dass wir eine vierstellige Kundenanzahl für uns gewinnen konnten. Damit wurden unsere Erwartungen für den Vertriebsstart übertroffen“, teilt das Unternehmen auf ZfK-Anfrage mit. Nun wolle man sich erst einmal auf die Bearbeitung der neu gewonnenen Kundinnen und Kunden fokussieren.
Das Unternehmen bietet sein neues Erdgasprodukt für aktuell günstige 13,98 Cent (brutto) pro kWh an, das macht das neue Angebot attraktiv. Dieses richtet sich an Kundinnen und Kunden mit einem Jahresverbrauch von bis zu 50.000 kWh.
Persönliche Betreuung und lokales Engagement als weitere Erfolgsfaktoren
Der Kommunalversorger führt aber noch weitere Gründe für die sehr positive Resonanz an. Oberstes Ziel sei es, den Menschen in der Region eine preiswürdige und verlässliche Versorgung des lokalen Stadtwerks mit persönlicher Betreuung und Kundennähe zu bieten, heißt es weiter. Angesichts der komplexen Situation am Energiemarkt wolle man mit ein preislich faires Angebot bieten.
Zudem wolle man sich zudem nach eigenen Angaben zu einem Rundumversorger entwickeln den Klimaschutz vor Ort voranbringen. All diese Faktoren und die aktuelle Verunsicherung vieler Menschen führten dazu, dass viele Kundinnen und Kunden sich für das Unternehmen entschieden hätten. „Für dieses Vertrauen sind wir sehr dankbar.“
Im Laufe des Jahres ist auch der Einstieg in den Stromvertrieb geplant, in fünf bis sechs Jahren soll das Energiegeschäft stabil sein, sagte Matthias Kreft, Geschäftsleiter der neuen Energietochter Stadtwerke Löhne Energie und mehr GmbH, Ende November im Gespräch mit unserer Zeitung (siehe auch Seite 20 unserer Printausgabe vom Dezember 2022). (hoe)



