Der Heiztechnikhersteller Viessmann ist operativ auf Kurs und hat zum dritten Mal in Folge seinen Jahresumsatz gesteigert.

Der Heiztechnikhersteller Viessmann ist operativ auf Kurs und hat zum dritten Mal in Folge seinen Jahresumsatz gesteigert.

Bild: © Viessmann

Der Heizungs- und Klimaanlagenbauer Viessmann hat im vergangenen Jahr dank eines starken Geschäfts im Heimatmarkt Deutschland einen Rekordumsatz erzielt. Die Erlöse kletterten trotz der Corona-Krise um 6 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro, wie das 1917 gegründete Familienunternehmen am Montag im nordhessischen Allendorf berichtete. Die Belegschaft in den weltweit 20 Produktionswerken wuchs um 450 auf 12 750 Beschäftigte. Zum Gewinn wurden keine Angaben gemacht.

Wachstumstreiber waren den Firmenangaben zufolge digitale Dienstleistungen und Klimalösungen auf der Basis erneuerbarer Energien. Dazu zählten wasserstofffähige Gas-Wandgeräte, Brennstoffzellen, Wärmepumpen und Batterien. Das Geschäft mit diesen «grünen» Technologien mache bereits rund die Hälfte des Umsatzes aus. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2021 habe sich die positive Entwicklung mit jeweils zweistelligen Umsatzzuwächsen fortgesetzt.

Neue Luftreinigungsgeräte für Schulen

Auf die Corona-Pandemie habe man in den Werken mit intelligenten Hygiene- und Verhaltenskonzepten sowie einer weitreichenden Teststrategie reagiert, hieß es. Zeitweise wurden mobile Beatmungsgeräte und Versorgungsstationen, Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel gefertigt. Darüber hinaus wurden neue Luftreinigungsgeräte entwickelt, die Klassenzimmer in Schulen dauerhaft mit Frischluft versorgen können. (dpa/hoe)

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