Der Verein Grüner Strom-Label hat seinen Kriterienkatalog aktualisiert.

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Bild: © Julian Stratenschulte/dpa

Die Energiehändler Ane.Energy und EDF Trading haben ein Handelsprodukt entwickelt, das wesentliche Volumen- und Preisrisiken aus Ü20-Windkraftverträgen absichern soll.

Hintergrund ist, dass mit Auslaufen der EEG-Förderung für tausende Windkraftanlagen sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs) immer beliebter werden dürften. Unter PPAs versteht man oft langfristige Stromlieferverträge zwischen zwei Parteien, meist zwischen einem Stromproduzenten und -abnehmer

Virtuelles PPA

Wie viel Energie Windkraftanlagen erzeugen, hängt wesentlich vom Wetter ab und kann von Stunde zu Stunde sehr unterschiedlich ausfallen. Deshalb bergen terminbasierte Verträge mit Betreibern von Windkraftanlagen besonders hohe Volumen- und Preisrisiken.

Die beiden Partner bieten ein virtuelles PPA ein. Damit ist ein Instrument zur Absicherung der landesweiten stündlichen Wind- oder Solarproduktion auf Terminbasis gemeint.

Kannibalisierungseffekt vorbeugen

Dies soll es Aggregatoren ermöglichen, den Kannibalisierungseffekt von erneuerbaren Energien abzusichern. Die Absicherung sei variabel und skalierbar, teilen die Unternehmen mit. So könnten Betreiber entscheiden, wie stark sie sich absichern wollen. (ab)

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