Das Verwaltungsgebäude der Steag in Essen.

Das Verwaltungsgebäude der Steag in Essen.

Bild: © Steag

„Dem Vernehmen nach“ haben sich die kommunalen Eigentümer der Steag darauf verständigt, einen Ausstieg einzelner beteiligter Stadtwerke ab Anfang 2020 zu ermöglichen. Das berichten die Medien der WAZ-Gruppe. Der Energiekonzern gehört über die Beteiligungsfirma KSBG den Stadtwerken Dortmund, Duisburg, Bochum, Essen, Oberhausen und Dinslaken.

Die Steag-Übernahme im Volumen von 1,2 Mrd. Euro hatten die Stadtwerke teilweise über Kredite finanziert. Da die Zinsbindung ende, stünden beim Kraftwerksbetreiber Verhandlungen mit den Banken an. Als möglichen Rückzugs-Kandidaten nennt die WAZ Duisburg.

Finanzinvestor ist denkbar

Auch ein Einstieg eines Investors aus der Privatwirtschaft wird diskutiert – dies hatte Steag-Chef Joachim Rumstadt vor wenigen Tagen im Gespräch mit der ZfK ins Spiel gebracht. Das sieht offenbar auch die Gesellschafter-Seite so: „Als Gesellschafter sind wir in der Verantwortung, die Wachstumsmöglichkeiten der Steag zu unterstützen, deshalb prüfen wir ergebnisoffen Möglichkeiten, wie die notwendige finanzielle Ausstattung dargestellt werden kann“, zitiert die WAZ Essens Stadtwerke-Chef Peter Schäfer. (wa)

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