Ende 2020 fallen die ersten Anlagen aus der Vergütung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes.

Ende 2020 fallen die ersten Anlagen aus der Vergütung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes.

Bild: © Stephan Rudolph Kramer/Wemag

Der Schweriner Flächenversorger Wemag ist einen wichtigen Schritt weitergekommen bei der Realisierung eines großen Solarparks im Landkreis Nordwestmecklenburg. Die Gemeinde Lübow hat laut einer Pressemitteilung der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf den Flächen eines ehemaligen Kiestagebaus nördlich von Jesendorf zugestimmt.

Die Freiflächenanlage mit einer Gesamtkapazität von etwa 30 MW soll links und rechts der Autobahn A14 auf einer Gesamtfläche von etwa 30 Hektar entstehen. Das entspricht etwa der Größe von 27 Fußballfeldern.

Auch Batteriespeicher sollen eingesetzt werden

„Die erzeugte Energiemenge von 28 Gigawattstunden reicht aus, um etwa 8.000 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang zu versorgen“, erklärte Torsten Hinrichs, Geschäftsführer der Wemag Projektentwicklung GmbH (Wempro). Außerdem solle hier die von der Wemag entwickelte Batteriespeichertechnologie zum Einsatz kommen.

Sitz der künftigen Betreibergesellschaften soll Lübow werden. Der gesamte Gewerbesteuerertrag soll dadurch an die Gemeinde fließt. „Das war für uns ein wichtiges Argument, dieses Projekt zu befürworten“, erklärte Bürgermeisterin Angela Markewiec. Die Wemag rechnet damit, dass mit dem Bau des Solarparks frühestens im zweiten Quartal 2022 begonnen werden kann. (hoe)

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