Der EWE-Aufsichtsrat hatte im Februar 2017 entschieden, den damaligen Vorstandschef Matthias Brückmann mit sofortiger Wirkung zu entlassen.

Der EWE-Aufsichtsrat hatte im Februar 2017 entschieden, den damaligen Vorstandschef Matthias Brückmann mit sofortiger Wirkung zu entlassen.

Bild: © EWE AG

Mindestens vier Investorengruppen sollen laut einem Artikel der "Börsen-Zeitung" an einem Erwerb der zum Verkauf stehenden EWE-Anteile interessiert sein, darunter auch der Ölkonzern Shell.

Außerdem werden drei andere Kandidaten genannt, deren Namen seit Monaten ein Interesse an einem Einstieg bei dem Oldenburger Regionalversorger nachgesagt wird: so einem Konsortium aus dem niederländischen Pensionsfonds PGGM mit der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS, einem Konsortium aus dem australischen Investor Macquarie und der Allianz sowie einem Zusammenschluss aus dem australischen Infrastruktur-Investor IFM und dem kanadischen Pensionfonds Omers.

Verkaufsprozess startet Anfang März

Die renommierte Finanzzeitung spekuliert zudem darüber, dass "auf den Anteilsverkauf der EWE mittelfristig auch ein Börsengang" folgen könnte. Das zum Verkauf stehende Aktienpaket umfasst 26 Prozent der Anteile an EWE, der Wert wird auf rund 1,5 Mrd. Euro taxiert.

Der Verkaufsprozess startete Anfang März. Die Frist für Interessensbekundungen endete am 21. März, mit ersten verbindlichen Angeboten wird laut der "Nordwestzeitung" im Mai gerechnet. EWE will die Spekulationen mit Blick auf das laufende Verfahren nicht kommentieren. (hoe)

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