Diskutierten am zweiten Tag der VKU-Verbandstagung über Tech-Gründungen in Deutschland: Fernsehmoderator Wulf Schmiese (links); Catherina van Delden, Geschäftsführerin der Innosabi GmbH; Anna Kaiser, CEO von Tandemplay und Miriam Wohlfarth, Geschäftsführerin der RatePay GmbH.

Diskutierten am zweiten Tag der VKU-Verbandstagung über Tech-Gründungen in Deutschland: Fernsehmoderator Wulf Schmiese (links); Catherina van Delden, Geschäftsführerin der Innosabi GmbH; Anna Kaiser, CEO von Tandemplay und Miriam Wohlfarth, Geschäftsführerin der RatePay GmbH.

Bild: © Christian Lietzmann/VKU

Ein Prozent Inspiration und 99 Prozent Schweiß und harte Arbeit: Das macht laut Catherina van Delden, Gründerin und Geschäftsführerin der Innosabi GmbH, das Erfolgsgeheimnis von Start-ups aus. Die Unternehmerin aus München hat eine Plattform entwickelt, die Unternehmen hilft, Innovationen und Produkte schneller auf den Markt zu bringen. Gemeinsam mit zwei weiteren Start-up-Gründerinnen diskutierte sie am zweiten Tag der VKU-Verbandstagung in Berlin über Tech-Gründungen in Deutschland. Moderiert wurde das Panel von Fernsehjournalist Wulf Schmiese.

Dabei ging es auch um die Frage, welche Erfolgsfaktoren von Start-ups Stadtwerken bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle helfen können. "Wichtig ist eine hohe Anpassungsfähigkeit an sich ständig ändernde Bedingungen", sagte Miriam Wohfarth, Geschäftsführerin der "RatePay GmbH". Zentral sei auch der Mut, einfach mal etwas Unfertiges zu präsentieren und negative Rückmeldungen auszuhalten. RatePay ist ein Zahlungsverkehrsdienstleister, der in Echtzeit das Risikomanagement, beispielsweise für Zahlungen per Lastschrift bei Internetkäufen, übernehmen kann.

"Müssen mehr in Stärken denken"

Die Rahmenbedinungen für Start-ups in Deutschland sind laut Wohlfarth gut. "Wir müssen aber mehr Diversität zulassen und sollten mehr in Stärken denken und was für Menschen wir brauchen. Wir haben uns gelöst vom klassischen Werdegang", so die RatePay-Gründerin. Man müsse aufhören, sich ständig mit Start-ups in anderen Ländern zu vergleichen, betonte Anna Kaiser, Gründerin und CEO der Tandemplay GmbH. Es gebe so viele Bereiche, wo Deutschland in diesem Punkt hinterherhinke.

"Keine Angst vor Fehlern haben"

"Wir müssen aufhören, den Change zu planen und einfach mal starten und keine Angst vor Fehlern haben", so Kaiser. Tandemplay hat eine Plattform entwickelt, die Menschen miteinander matcht. Ziel ist es, kollaboratives Arbeiten und Wissenstransfer in Organisationen zu ermöglichen. Im Industriebereich biete Deutschland Start-ups in bestimmten Bereichen große Wettbewerbsvorteile, ergänzte Catharina van Delden. Die Entwicklung von Business-to-Business-Lösungen für diesen Sektor biete hier eine gute Startrampe. (hoe)

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