Im Rahmen des KfW-Förderprogramms "Energetische Stadtsanierung - Klimaschutz und Klimaanpassung im Quartier" werden ab Anfang April 2021 neue Themenfelder im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat gefördert, wie aus einer Pressemitteilung des Ministeriums hervorgeht.
Betroffen sind die Themen Grüne Infrastruktur und wassersensible Quartiersgestaltung sowie Digitalisierung und Klimafreundliche Mobilität. Zudem werden höhere Förderzuschüsse und zinsgünstige Förderdarlehen gewährt.
Minimaler Eigenanteil auf 5 Prozent gesenkt
Zudem wird die Zuschussförderung für Konzepte ab Anfang April 2021 von 65 Prozent auf 75 Prozent erhöht. Kommunen müssen dann statt 15 Prozent nur noch 5 Prozent kommunalen Eigenanteil nachweisen. Die Änderungen sind zunächst bis Ende Juni 2022 befristet.
Sachmittelzuschüsse, die unter anderem für digitale Bürgerbeteiligungsangebote genutzt werden können, wurden dauerhaft von 10 Prozent auf 20 Prozent erhöht. Im Bereich der Förderkredite sind die Fördermöglichkeiten und Tilgungszuschüsse mit bis zu 20 Prozent ebenfalls ausgeweitet und verbessert worden.
Rund 70 Mio. Euro stehen zur Verfügung
Kommunen, die diese Kredite auf Basis eines Quartierskonzeptes beantragen, werden sogar mit besonders hohen Tilgungszuschüssen von bis zu 40 Prozent belohnt. Seit dem Programmstart im November 2011 bis Ende Dezember 2020 wurden über 2000 Förderzusagen erteilt.
Insgesamt wurden Fördermittel mit einem Darlehensvolumen von 1,22 Mrd. Euro für die Quartiersversorgung und einem Zuschussvolumen von 101 Mio. Euro für Konzepte und Sanierungsmanagements ausgereicht. In diesem Jahr stehen rund 70 Mio. Euro für das Programm zur Verfügung. (jk)



