Die beiden neuen Faultürme im Bau. Herrenhausen ist das älteste Klärwerk in Niedersachsen.

Die beiden neuen Faultürme im Bau. Herrenhausen ist das älteste Klärwerk in Niedersachsen.

Bild: © D. Hoppe/Stadtentwässerung Hannover

Die Stadtentwässerung Hannover führt derzeit den zweiten Bauabschnitt zur Erneuerung der Kläranlage Herrenhausen durch. Dabei entsteht eine neue Schlammbehandlungsanlage mit dem Neubau der Faulbehälter sowie der Errichtung eines Betriebsgebäudes mit zugehöriger Prozessleit- und Automatisierungstechnik.

Das ursprünglich für das Projekt veranschlagte Budget von 187 Millionen Euro erhöht sich nun voraussichtlich um knapp 22 Prozent auf insgesamt 228,7 Millionen Euro brutto. „Verantwortlich dafür sind in erster Linie Folgewirkungen aus der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine und damit einhergehende Auswirkungen wie Material- und Lieferengpässe, Insolvenzen und große Baupreissteigerungen“, erläutert die Betriebsleiterin der Stadtentwässerung, Stephanie Gudat.

Fertigstellung verzögert sich

Dadurch verschiebt sich die Fertigstellung einschließlich des Rückbaus der alten Faulanlage auf 2031 statt wie geplant 2027. Die neue Faulbehandlungsanlage soll im Sommer 2028 in Betrieb gehen. Der erste Bauabschnitt hatte noch wie geplant mit 44 Millionen Euro in 2020 abgeschlossen werden können.

Das Gesamtprojekt ist Bestandteil der langfristigen Ausrichtung der Stadtentwässerung Hannover. Bis 2035 sollen rund zwei Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Kanalnetzes, Erneuerungen der Pumpwerke sowie umfassende Baumaßnahmen an den Klärwerksstandorten Herrenhausen und Gümmerwald umgesetzt werden. (hp)

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