Ulrike Franzke, Vorständin der Stadtentwässerungsbetriebe Köln und Podcast-Host Stefan Lennardt. In der Mitte zwischen ihnen steht ein Kanaldeckel mit Kölner Stadtwappen.

Ulrike Franzke, Vorständin der Stadtentwässerungsbetriebe Köln und Podcast-Host Stefan Lennardt. In der Mitte zwischen ihnen steht ein Kanaldeckel mit Kölner Stadtwappen.

Bild: © Stadtentwässerungsbetriebe Köln

Wochenlang kaum Regen, dann kommt es wieder knüppeldick vom Himmel. Aber: Köln hat sich gut vorbereitet auf Hitze und Starkregen, eigentlich schon nach den großen Hochwassern in den 90ern. Die Ingenieurin Ulrike Franzke wechselte vor zwei Jahren von der Spree an den Rhein, um hier Chefin der Stadtentwässerungsbetriebe zu werden.

Die Wasserwirtschaft als Träger der Klimafolgenanpassung in Städten, das ist eins der wichtigsten Themen für sie. Köln gestaltet diese Aufgabe partizipativ, bezieht Bürgerinnen und Bürger ein – und macht zum Beispiel Plätze in der Stadt zu Rückhaltebecken. Zur besseren Information kommt jetzt ein Regenwasserinstitut dazu.

Zweiter Schwerpunkt für Ulrike Franzke ist die eigene Energieerzeugung. 80 Prozent des Bedarfs können die Stadtentwässerungsbetriebe Köln schon aus eigener Erzeugung decken – eine Biogaseinspeiseanlage, Photovoltaik selbst auf den Klärbecken und eine Wärmepumpe im Abwasser füllen bald die Lücke.

Der unterirdische Kölner Dom

Wie es um den Zustand es Kölner Abwassernetzes steht, wie der unterirdische Kölner Dom genannt wird, warum sie gern Bisons züchten würde und wie sie das emotionale Wechselbad zwischen Köln und Berlin verarbeitet – all das in „Jetzt mal unter Uns“ mit Stefan Lennardt. Die aktuelle Podcast-Folge finden Sie hier. (hoe)

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