Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (4. v. li.) überreicht einen Förderbescheid an die Stadt Schweinfurt zur Erweiterung einer vierten Reinigungsstufe an der Kläranlage Schweinfurt.

Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (4. v. li.) überreicht einen Förderbescheid an die Stadt Schweinfurt zur Erweiterung einer vierten Reinigungsstufe an der Kläranlage Schweinfurt.

Bild: © Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Die städtische Kläranlage in Schweinfurt wird um eine vierte Reinigungsstufe erweitert. Gleichzeitig geht die Stadt mit einem Forschungsprojekt noch einen Schritt weiter: Sie will bei der Bewässerung Grundwasser und Wasser aus Oberflächengewässern durch aufbereitetes Abwasser aus der Kläranlage ersetzen.

Das Nutzwasser soll mit moderner Infrastruktur zur Bewässerung von Grünflächen, Parkanlagen und Sportplätzen eingesetzt werden. Das Forschungsvorhaben der TU München "Nutzwasser für städtisches Grün" schafft dafür die Voraussetzungen.

Viele Kläranlagen-Projekte in Bayern für vierte Reinigungsstufe

Das bayerische Umweltministerium stellt der TU München dafür 2,2 Mio. Euro zur Verfügung und fördert den Bau der vierten Reinigungsstufe mit 10,8 Mio. Euro.

Bayern fördert derzeit die Ausrüstung einer vierten Reinigungsstufe bei insgesamt 13 Kläranlagen. Die Pilotanlage in Weißenburg wurde mittlerweile in den Regelbetrieb überführt. Auch das Klärwerk Steinhäule in Neu-Ulm betreibt eine vierte Reinigungsstufe für die Behandlung von Abwasser aus Bayern und Baden-Württemberg. (hp)

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