Die Abwasserreinigung im Klärwerk Ohligs bei Solingen konnte trotz des Bruchs eines Faulschlammbehälters (Symbolbild) ohne Einschränkungen durchgeführt werden.

Die Abwasserreinigung im Klärwerk Ohligs bei Solingen konnte trotz des Bruchs eines Faulschlammbehälters (Symbolbild) ohne Einschränkungen durchgeführt werden.

Bild: © Werner/AdobeStock

Im Klärwerk Ohligs des Bergisch-Rheinischen Wasserverbandes (BRW) kam es am  17. Januar zu einem Zwischenfall. Einer von zwei Faulbehältern mit einem Volumnen von 2500 Kubikmetern brach, der Inhalt ergoss sich auf das Kraftwerksgelände.

In der Umgebung des Klärwerks kam es zu Geruchsbelästigungen. Die Stadt Solingen als zuständige Untere Umweltbehörde löste Umweltalarm aus. Der Schlamm geriet auch in die nahegelegenen Gewässer Itter und Lochbach. Am Tag nach dem Unglück wurden tote Fische in der Itter gefunden.

Gutachter prüfen Schadensursache

„Das ist für uns als Wasserverband besonders bitter, da wir uns seit Jahrzehnten täglich dafür einsetzen, dass unsere 950 Kilometer Fließgewässer einen guten Lebensraum für Fische und Kleinstlebewesen bieten“, teilt der Verband mit, dem 22 Klärwerke angeschlossen sind.

Ob sich die erste Vermutung, dass der Schaden durch Materialermüdung entstanden ist, bestätigt, werden jetzt externe Gutachter prüfen. Der beschädigte Faulturm wird rückgebaut. Zu einem späteren Zeitpunkt soll über den Ersatz entschieden werden. (hp)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper