Die Kläranlage Penig soll erweitert werden – die lokale Politik macht den Anfang.

Die Kläranlage Penig soll erweitert werden – die lokale Politik macht den Anfang.

Bild: © Jörg Papst / SMOL

In Penig (Sachsen) haben Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) und Penigs Bürgermeister Thomas Eulenberger am Montag (29.Oktober) den ersten Spatenstich für die Erweiterungsarbeiten an der Kläranlage gesetzt. Damit soll die Infrastruktur mit der Gewerbeentwicklung Schritt halten. Die Kapazität der Anlage soll von derzeit 9 000 Einwohnergleichwerten auf 40 000 erhöht werden – im laufenden Betrieb. Dafür stellen der Bund und der Freistaat Sachsen zusammen rund 9,5 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung.

Die Gesamtinvestition liegt bei mehr als elf Mio. Euro, der Bau soll bis Dezember 2020 abgeschlossen sein. Die Erweiterung der Kläranlage ist eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte des Abwasserzweckverbandes „Mittleres Erzgebirgsvorland".

Wachstum erfordert mehr Infrastruktur

Nötig machte die Erweiterung vor allem die Ansiedlung von Unternehmen in den letzten Jahren: Auf den Papierhersteller Technocell Dekor GmbH & Co.KG folgte 2013 die Kohrener Landmolkerei GmbH. Mit den Ansiedlungen sei auch ein anderer Bedarf bei der Behandlung der entstehenden Abwässer gekommen. (hol)

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