Auf dem Gelände der Kläranlage Bottrop soll eine großtechnische Anlage zur Rückgewinnung des in den Klärschlammaschen gebundenen Phosphors entstehen. (Symbolbild)

Auf dem Gelände der Kläranlage Bottrop soll eine großtechnische Anlage zur Rückgewinnung des in den Klärschlammaschen gebundenen Phosphors entstehen. (Symbolbild)

Bild: © Werner/AdobeStock

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) und der Erftverband (EV) haben zur Entsorgung ihrer Klärschlämme im September letzten Jahres eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, die Klärschlamm Kooperation Rheinland (KKR). Erstes Ziel der neuen Gesellschaft war die Vorbereitung einer Ausschreibung zur Suche eines strategischen Partners, der einen möglichen Standort für die zu bauende Mono-Klärschlammverbrennungsanlage sowie Erfahrung im Betrieb von vergleichbaren Verbrennungsanlagen mit bringt.

Die KKR will zusammen mit dem Partner ein Tochterunternehmen gründen, um die Klärschlamm- Anlage zu bauen und zu betreiben. Die Ausschreibung wird im Mai veröffentlicht. „Damit ist ein wichtiger Schritt nach vorn getan, um den Anforderungen der novellierten Klärschlammverordnung in Zukunft gerecht zu werden“, betont WVER-Geschäftsführer Heinrich Schäfer. „Durch eine lange Vertragslaufzeit über den Betrieb der Anlage von 30 Jahren besteht auch für den strategischen Partner eine große Planungssicherheit für die Auslastung der Anlage“, ergänzt EV-Geschäftsführer Stefan Ruchay.

Zusammenlegung der Mengen ist sinnvoll

WVER und EV betreiben zusammen mehr als 70 Kläranlagen, in denen ca. 168.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm anfällt; dies entspricht 37.000 Tonnen Trockenrückstand pro Jahr. „Zum Bau einer wirtschaftlichen Anlage werden zwischen 30.000 bis 35.000 Tonnen benötigt,“ so Schäfer.„Deswegen ist es sinnvoll, dass die beiden Verbände hier in der KKR zusammenarbeiten, um neben der Qualität auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage im Sinne der Beitragszahler zu gewährleisten“, führt Ruchay aus. (hp)

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