Zu Kaffeespezialitäten wird vor allem in Südeuropa ein Glas Wasser gereicht (vermutlich stilles Wasser aus der Flasche). Die EU erwägt ihre Änderung der Trinkwasserrichtlinie, wonach die Mitgliedsstaaten die Abgabe kostenlosen Leitungswassers durch Gastronomen fördern müssten.

Zu Kaffeespezialitäten wird vor allem in Südeuropa ein Glas Wasser gereicht (vermutlich stilles Wasser aus der Flasche). Die EU erwägt ihre Änderung der Trinkwasserrichtlinie, wonach die Mitgliedsstaaten die Abgabe kostenlosen Leitungswassers durch Gastronomen fördern müssten.

Bild: © Kai Krueger/Adobe Stock

74 Prozent der befragten Deutschen sprechen sich dafür aus, dass Gastronomiebetriebe ihren Gästen künftig kostenlos Leitungswasser anbieten sollen. Nicht für "sinnvoll" halten eine solche Regelung nur 15 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Prolytics für den BDEW durchführte. Der Verband veröffentlichte diesen Aspekt am Montag.

Gut 60 Prozent verneinen demnach die Frage: "Würde eine solche Regel aus Ihrer Sicht eine zu hohe Belastung für die Gastwirte darstellen? Schließlich müssen Gastwirte auch erhebliche Kosten zum Beispiel für Räumlichkeiten und Personal tragen." Nur gut ein Viertel sagt hier ja.

Angelpunkt EU-Trinkwasserrichtlinie

Derzeit wird auf europäischer Ebene die Änderung der EU-Trinkwasserrichtlinie diskutiert. Diese sieht unter anderem vor, dass Mitgliedstaaten die kostenlose Bereitstellung des Trinkwassers in Restaurants, Kantinen sowie im Rahmen von Verpflegungsdienstleistungen fördern sollen. Beispielsweise in Frankreich müssen Restaurants ihren Gästen bereits kostenfrei Leitungswasser anbieten. (geo)

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