Eine Studie prognostiziert, dass die Wasserressourcen in Österreich bis 2050 deutlich abnehmen, während der Bedarf steigt.

Eine Studie prognostiziert, dass die Wasserressourcen in Österreich bis 2050 deutlich abnehmen, während der Bedarf steigt.

Bild: © Irene Vechorek/Unsplash

Mit knowH2O ist am Dienstag ein digitales Wissensportal für die Wasserwirtschaft online gegangen. Es deckt unterschiedliche Disziplinen ab – von Recht über Naturwissenschaften und Technik bis zu Wirtschaftswissenschaften. Die drei Köpfe dahinter sind die Hydrogeologin Hella Runge, Juliane Thimet, Direktorin des Bayerischen Gemeindetags, und Beate Kramer, Rechtsanwältin und Partner Counsel bei BBH. Auf dem Portal werden laut einer Pressemitteilung aktuelle Themen und praxisnahes Wissen von führenden Expert:innen in Video-, Podcast- und Interviewformaten vermittelt.

Die Herausforderungen, denen sich Unternehmen der Wasserwirtschaft stellen müssen, ändern sich stetig und werden zunehmend komplexer, heißt es weiter. Die Branche müsse sich überlegen, wie sie damit umgeht, „welche Strukturen geeignet sind und welche Finanzierungsmöglichkeiten erschlossen werden können. Genau hier setzt das Portal knowH2O an“, so Daniel Schiebold, der bei BBH als Partner den Wasserbereich verantwortet.

Neue Art, Wissen zu erwerben

„Wasserwirtschaft heute heißt, den gesamten Wasserkreislauf im Blick zu behalten: Gewässer, Wasser und Abwasser sind schließlich untrennbar miteinander verbunden“, sagt Runge. „Um dabei jeder Herausforderung, aber auch der Flexibilisierung der Arbeitswelt gerecht zu werden, braucht es nicht nur neues Wissen, sondern auch eine neue Art, dieses zu erwerben“, ergänzt Kramer. „Diese neue Form der Wissensvermittlung steht bei knowH2O jederzeit digital zur Verfügung und spricht zugleich persönlich an“, so Thimet. (hp)

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