Die Rappbode-Talsperre beliefert rund eine Million Menschen mit Trinkwasser.

Die Rappbode-Talsperre beliefert rund eine Million Menschen mit Trinkwasser.

Bild: © Matthias Bein/dpa

Der Stadtrat von Falkenstein/Harz hat in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, für die Trinkwasserversorgung zum Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Ostharz (ZVO) zu wechseln. Einen entsprechenden Bericht der Mitteldeutschen Zeitung bestätigt der Bürgermeister von Falkenstein, Klaus Wycisk.

Der Vertrag mit dem bisherigen Partner, der Midewa Wasserversorgungsgesellschaft in Mitteldeutschland, läuft nach 25 Jahren zum 1. Januar 2023 aus. Die Stadt ist bereits Mitglied des ZVO, der auch die Abwasserentsorgung erledigt.

Stärkung des Verbandes

Der ZVO sei ein rein kommunaler Verband, betont Falkensteins Bürgermeister. Mit der kompletten Übertragung von Wasserversorgung und Abwasserentsorgung stärke man den Verband und konzentriere sich zudem, sagte Wycisk.
 
Vertraglich soll festgeschrieben werden, dass die Stadt weiter mit Wasser aus der Rappbode-Talsperre versorgt wird. Denn es ist sehr weich. 3,6 Grad deutscher Härte gibt die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz an, die das Wasser aus der Rappbodetalsperre ins Falkensteiner Leitungsnetz einspeist. (hp)

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