Über die eingesparten Stromkosten refinanziert sich ein wesentlicher Teil der Investitionskosten der Pumpenanlage (Symbolbild) im Wasserwerk Gerauer Land.

Über die eingesparten Stromkosten refinanziert sich ein wesentlicher Teil der Investitionskosten der Pumpenanlage (Symbolbild) im Wasserwerk Gerauer Land.

Bild: © Alex Stemmer/AdobeStock

Wegen Keimen im Trinkwasser hat der Wasserverband Gifhorn ein Wasserwerk vom Netz genommen. Rund 20.000 Menschen werden deshalb jetzt über andere Wasserwerke versorgt, wie der Verband am Freitag mitteilte. Vorsorglich sollten die betroffenen Haushalte das Wasser jedoch mindestens zehn Minuten lang abkochen.

Nach Angaben des Verbands wurde das Wasserwerk in Wedelheine– eines von sieben im Verbandsgebiet – am Donnerstagnachmittag vom Netz genommen, um eine Verteilung der Keime zu verhindern. Zuvor sei dort eine geringe mikrobiologische Belastung mit Kolibakterien gemessen worden.

Die Ursache der Verkeimung sei noch unklar. Es könne daher noch «bis weit in die nächste Woche» dauern, bis das Wasserwerk wieder angeschlossen wird. Die Keimzahlen seien gering, aber ernstzunehmen. Details sind auf der Website des Wasserverbands Gifhorn zu finden. (hp)

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