Digitale Wasserzähler können von Mitarbeitern des Versorgers im Vorbeifahren oder -gehen ausgelesen werden.

Digitale Wasserzähler können von Mitarbeitern des Versorgers im Vorbeifahren oder -gehen ausgelesen werden.

Bild: © Andreas Hummel/dpa

Die deutschen Trinkwasserversorger haben im Jahr 2020 rund 3,2 Mrd. Euro in die Instandhaltung ihrer Anlagen und in den Ausbau und die Erneuerung ihrer Infrastruktur investiert. Die Investitionssumme der öffentlichen Wasserversorgung macht damit rund 25 Prozent des Gesamtumsatzes von 13,1 Mrd. Euro der Branche aus. Dies zeigen vorläufige Zahlen des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Investitionen der Trinkwasserversorger um fast fünf Prozent angestiegen. Mit 1,95 Mrd. Euro flossen mehr als die Hälfte der Ausgaben in die Rohrnetze. Das liegt vor allem an dem steigenden Sanierungs- und Erneuerungsbedarf.

Hohe Investitionsquote

Rund 21 Prozent der gesamten Investitionen wurden für die Wassergewinnung, -aufbereitung und -speicherung eingesetzt. Die restlichen 18 Prozent verteilen sich auf Zähler, Messgeräte, IT und Sonstiges.

Mit einer Investitionsquote von rund 25 Prozent liegt die Branche nach Angaben des BDEW weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel des Verarbeitenden Gewerbes mit etwas mehr als drei Prozent. Um die hohe Qualität der Wasserversorgung auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, werde laut der Mitteilung auch zukünftig in die Sanierung und Erneuerung investiert. Auch im Bereich Zähler und Messwesen werden die Aufwendeungen in den nächsten Jahren zunehmen. (dpa/hp)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper