In Freibädern mit oft großen Wasserflächen können bei einer nur leichten Temperaturabsenkung bis zu 25 Prozent Energie eingespart werden (Symbolbild).

In Freibädern mit oft großen Wasserflächen können bei einer nur leichten Temperaturabsenkung bis zu 25 Prozent Energie eingespart werden (Symbolbild).

Bild: © Nuwanda/AdobeStock

Wegen des trockenen Sommers hat das Freibad in Bad Schwalbach im Rheingau-Taunus-Kreis eine ungewöhnliche Aktion gestartet. Seit Montag können sich Interessierte dort Wasser zum Gießen oder für Löschwassertanks abholen. «Es ist unwahrscheinlich viel los», sagte Bademeister Richard van Rijn am Montag zum Andrang. Landwirte fuhren demnach mit großem Gerät vor und ließen sich Wassertanks an dem Freibad auffüllen. Rund 800.000 Liter Wasser könne man bis Donnerstag abgeben, hieß es.

Das Wasser eignet sich van Rijn zufolge zum Gießen, da es nach dem Ende der Saison vom Chlor bereinigt wurde. «Durch Umwelt, Luft, Wetter und Sonne verzehrt sich das Chlor», erklärte der Bademeister. Zudem habe man das Wasser mehrfach gefiltert. Genutzt werde es jedoch nicht nur zum Gießen, sondern auch, um Löschwassertanks aufzufüllen. Am Montag wurden demnach auch Feuerwehrfahrzeuge befüllt. «Die Idee hatte ich vor einigen Jahren schon», sagte van Rijn zur Aktion. In diesem Sommer habe die Trockenperiode ihn dann dazu bewegt, sie in die Tat umzusetzen. (dpa/gun)

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