Wasser ist unter ständiger Kontrolle der Behörden.

Wasser ist unter ständiger Kontrolle der Behörden.

Bild: © Sigrid Roßmann/pixelio.de

Im nordrhein-westfälischen Höxter und in der Brandenburger Landeshauptstadt kam es in der vergangenen Woche zu bakteriellen Verunreinigungen in der Wasserversorgung. Beide Städte ergriffen sofortige Maßnahmen, um die Wasserqualität wieder auf ein unbedenkliches Level zu bringen.

Die Gas- und Wasserversorgung Höxter (GWH) desinfiziert seit Freitag (6.Juli) das Wasser im Hochbehälter Triftweg mit Chlor. Dank der Chlorung ist das Trinkwasser in den betroffenen Stadtteilen Brenkhausen, Fürstenau und Bödexen einwandfrei und kann unbedenklich für alle Haushaltsanwendungen genutzt werden – auch zur Lebensmittelzubereitung.

Wasserqualität in Höxter und Brandenburg unbedenklich

Auch wenn das Leitungswasser durch die Reinigungsmaßnahmen eventuell nach Chlor riecht, ist das kein Grund zur Besorgnis. Die Wasserqualität sei dadurch nicht beeinträchtigt, erklärt die GWH. Der Versorger steht in ständigem Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt; alle weiteren Handlungsschritte werden gemeinsam abgestimmt.

In Brandenburg gingen Energie und Wasser Potsdam (EWP) am Freitag radikaler gegen die coliformen Keime vor. Sie schalteten kurzerhand die betroffene Zuführungsleitung  zum Wasserwerk an der Leipziger Straße ab. Erst kürzlich wurde die Leitung neu in Betrieb genommen, was laut EWP die Ursache für die Verunreinigung sein könnte. Gemäß der vorliegenden Laborergebnisse und der Bewertung durch das Gesundheitsamt besteht für das Versorgungsgebiet des betroffenen Wasserwerks keine gesundheitliche Gefahr. Der Potsdamer Versorger setzt nun auf Spülungen, um die Indikatorkeime möglichst schnell aus dem Leitungsnetz zu entfernen. (ls)

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