Eine Photovoltaikanlage des Wasserwerks Echthausen. Die Anlage gehört zu den Wasserwerken Westfalen, ein Mitglied der AWWR.

Eine Photovoltaikanlage des Wasserwerks Echthausen. Die Anlage gehört zu den Wasserwerken Westfalen, ein Mitglied der AWWR.

Bild: © Wasserwerke Westfalen

Die Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR) spricht sich für den Ausbau von erneuerbaren Energien bei der Trinkwasserversorgung aus. Erste größere Photovoltaikanlagen wurden von Mitgliedsunternehmen trotz anspruchsvoller Genehmigungsaspekte bereits errichtet, berichtet die AWWR. Weitere Projekte seien geplant.

In einem neuen AWWR-Positionspapier wird in diesem Zusammenhang "ein risikobasierter Ansatz zur individuellen Potenzial- und Gefährdungsbeurteilung favorisiert“, heißt es in einer Mitteilung. Statt generell formaler Ausschlüsse anhand der Wasserschutzzonen plädiert die AWWR für einen risikobasierten Ansatz, analog der novellierten Trinkwasserverordnung.

AWWR-Mitglieder wollen viel Geld in die Hand nehmen

Insbesondere PV-Freiflächenanlagen zur Eigenversorgung seien kompatibel mit dem Gewässerschutz in betriebsnahen Örtlichkeiten. Die AWWR-Mitglieder erklären sich bereit, in großem Umfang zu investieren – das Potenzial von Winterberg bis Mülheim liege im mittleren zweistelligen Megawatt-Bereich.

„Ein risikobasierter Ansatz ermöglicht die Energiewende in Wasserwerken bei hoher Umsetzungsgeschwindigkeit und minimalen Zielkonflikten“, fasst der AWWR-Vorsitzende Bernd Heinz die Forderung zusammen. (hp)

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