Um die Wasserqualität zu sichern, muss Rewag unter anderem in den Hochwasserschutz der Wassergewinnungsanlagen investieren.

Um die Wasserqualität zu sichern, muss Rewag unter anderem in den Hochwasserschutz der Wassergewinnungsanlagen investieren.

Bild: © Igor/AdobeStock

In Franken müssen die Menschen mehr für frisches Leitungswasser bezahlen als im Süden und Osten Bayerns. Das ergibt eine Auswertung von Daten des Bayerischen Landesamts für Statistik.

Rechnet man mit dem bayernweit durchschnittlichen Verbrauch von knapp 49 Kubikmetern pro Kopf und den Preisen des Jahres 2022 musste ein Zwei-Personen-Haushalt demnach in Mittelfranken rund 286 Euro für das Trinkwasser bezahlen. In Unterfranken waren es 274 und in Oberfranken etwa 273 Euro.

Am günstigsten war das Wasser in Schwaben mit 212 Euro gefolgt von der Oberpfalz mit 217 und Oberbayern mit 219 Euro. In Niederbayern wurden 225 Euro fällig. Alle Werte sind ohne Abwasserentgelte gerechnet – auch diese sind im regenärmeren Franken aber eher höher als im Rest Bayerns.

Drei-Jahres-Vergleich

Bayernweit sind in den vergangenen drei Jahren die Durchschnittspreise für die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung gestiegen. Die bayerischen Haushalte bezahlten im Jahr 2022 für einen Kubikmeter Trinkwasser im Schnitt 1,78 Euro und damit 13 Cent bzw. 7,9 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Im Bereich der Abwasserentsorgung ist die durchschnittliche mengenabhängige Gebühr in Abhängigkeit vom Frischwasserbezug seit 2019 um 4,0 Prozent auf 2,09 Euro pro Kubikmeter gestiegen. Auch die Grundgebühren wurden erhöht. Für die Trinkwasserversorgung sind sie um 8,7 Prozent auf 63,66 Euro/Jahr gestiegen.

Die Wasserentgelte haben sich somit in Bayern ähnlich entwickelt wie die Preise insgesamt. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex hat in Bayern zwischen Januar 2019 und Januar 2022 um 7,7 Prozent zugelegt. Insgesamt sind seit 2014 steigende Entgelte für Trinkwasser und Abwasser in Bayern zu beobachten. (dpa/hp)

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