Acht Partner aus der Niederlausitz wollen die Wasserversorgung nicht nur für diese, sondern auch für die kommenden Generationen sichern.

Acht Partner aus der Niederlausitz wollen die Wasserversorgung nicht nur für diese, sondern auch für die kommenden Generationen sichern.

Bild: © zweihelden

Acht Wasserverbände und Versorger aus der Niederlausitz wollen ihre Kräfte für eine nachhaltige Wasserversorgung der Region bündeln. Dafür haben sie die Gründung einer kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) mit dem Namen „Wasserverbund Niederlausitz“ beschlossen.

Ziel ist es, innerhalb der nächsten zwölf Monate Pläne zu entwickeln, die sicherstellen, wie die Wasserversorgung in der Region nach dem Kohleausstieg nicht nur den heutigen, sondern auch den zukünftigen Anforderungen gerecht wird. Das Vorhaben wird vom Bundeswirtschaftsministerium aus dem Programm zur „Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten“ (STARK) gefördert. Die Partner wollen dafür zusammen mit dem Ingenieurbüro Infraprojekt Ingenieur aus Cottbus ein umfassendes Konzept erarbeiten.

Vorzeigebeispiel für kommunale Zusammenarbeit

Im Kern des Projekts steht die Idee, im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit ein verbundenes Trinkwassersystem zu entwickeln, das flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse reagieren kann – angefangen von Industrie und Gewerbe über den Tourismus bis hin zu damit verbundenen Quartiersentwicklungen. Das Vorhaben sei nicht nur ein Vorreiter in Sachen nachhaltiger Entwicklung, sondern auch ein Beispiel dafür, wie regionale Akteure durch Zusammenarbeit echte Veränderungen bewirken können, heißt es in einer Mitteilung des Wasserverbunds Niederlausitz.

Das sind die acht Partner:

  • WAC Wasser- und Abwasserzweckverband Calau
  • Trink- und Abwasserverband Hammerstrom/Malxe – Peitz
  • Trink- und Abwasserzweckverband Burg (Spreewald)
  • GWAZ Gubener Wasser- und Abwasserzweckverband
  • SWAZ Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband
  • Stadtwerke Forst
  • Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe
  • LWG Lausitzer Wasser. (hp)
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