Heinz Esser (DVGW-Landesgruppe NRW) überreicht Koordinatorin Victoria Drechsel sowie den Geschäftsführern Bernhard Klocke (3. v. l.) und Bernd Heinz (5. v. l.) die TSM-Urkunde für die Wasserwerke Westfalen.

Heinz Esser (DVGW-Landesgruppe NRW) überreicht Koordinatorin Victoria Drechsel sowie den Geschäftsführern Bernhard Klocke (3. v. l.) und Bernd Heinz (5. v. l.) die TSM-Urkunde für die Wasserwerke Westfalen.

Bild: © Wasserwerke Westfalen

Um einige in der Ruhr vorkommende organische Spurenstoffe auch künftig optimal eliminieren zu können, wird die bisherige naturnahe Wasseraufbereitung der Wasserwerke Westfalen GmbH (WWW) zur Vorsorge um zusätzliche technische Verfahrensschritte ergänzt. Die Vorgabe dafür stammt aus dem Programm "Reine Ruhr" des Landes Nordrhein-Westfalen. Dazu werden weitergehende, technische Aufbereitungsstufen errichtet. Deren Wirksamkeit wurde nun unter anderem geprüft.

Die WWW stellten sich im November 2018 erstmalig der TSM-Prüfung, bei der es um das technische Sicherheitsmanagement geht. Das Unternehmen konnte dabei überzeugen. Jetzt konnte der Geschäftsführer der DVGW-Landesgruppe NRW, Heinz Esser, die entsprechende Urkunde überreichen. "Die Umsetzung der Vorgaben trägt zur Schaffung transparenter Strukturen sowie zur Erhöhung der Sicherheit gegen Organisationsverschulden bei", erklärt Wasserwerke-Geschäftsführer Bernhard Klocke.

Die Prüfung: freiwillig, aber nicht einfach

Ein weiteres Ergebnis der TSM-Prüfung ist für Klocke bei der Umsetzung der Vorgaben des Landes wichtig: "Aufwand und Nutzen stehen dabei in einem angemessenen Verhältnis zueinander." Denn auch die Effizienz der Um- und Ausbauarbeiten wurde bewertet, und deren Bewertung war nicht zuletzt die Motivation der WWW, zur TSM-Qualifikation anzutreten. Denn die Teilnahme an der TSM-Zertifizierung ist grundsätzlich freiwillig.

Gegenstand der Prüfungen sind neben dem Nachweis einer rechtssicheren Aufbau- und Ablauforganisation im Unternehmen auch die Anforderungen an Qualifikation und Organisation der technischen Bereiche der Trinkwasserproduktion und -versorgung. Die Vorgaben des DVGW-Regelwerks bilden die Grundlage, sie spiegeln die rechtlichen und praktischen Anforderungen hinsichtlich Organisation, Anlagensicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz wider. (sig)

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