Nach einem sehr trockenen Sommer und Herbst sind die Wasserstände in vielen NRW-Talsperren deutlich gefallen. Im für die Versorgung der Eifel wichtigen Rursee liege er unter dem langjährigen Mittelwert und nur noch bei gut der Hälfte der Kapazität, sagte der Sprecher des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER), Marcus Seiler, am Donnerstag.
Vergleichsweise leere Talsperren meldete auch der für 14 Talsperren zuständige Wupperverband. So staut die Bever-Talsperre aktuell mit gut 9,5 Mio. Kubikmetern Wasser weniger als die Hälfte des Höchststandes (23,7 Mio. Kubikmeter). Die Wupper-Talsperre in Remscheid ist mit knapp 6 Mio. Kubikmetern bei 25,6 Mio. Litern Fassungsvermögen noch leerer.
Im Toleranzbereich
Probleme für die Trinkwasserversorgung gebe es aber nicht, der Pegelstand sei im «tolerierbaren Bereich», betonte WVER-Sprecher Seiler für die Eifel. Die Rurtalsperre profitiere von den kräftigen Niederschlägen zu Jahresbeginn 2020. Die Talsperre in der Eifel – eine der größten in Deutschland – umfasst bis zu 202,6 Mio. Kubikmeter, derzeit ist sie laut WVER mit 116 Mio. Kubikmetern gefüllt. (dpa/hp)


