WSE hat nun keinen Anspruch auf Informationen in grundwasserrelavanten Fragen rund um die Tesla-Fabrik.

WSE hat nun keinen Anspruch auf Informationen in grundwasserrelavanten Fragen rund um die Tesla-Fabrik.

Bild: © Patrick Pleul/dpa

Die Pläne von US-Elektroautobauer Tesla zur Erweiterung des Geländes in Grünheide bei Berlin stoßen auf Kritik des regionalen Wasserverbands. Er könne dem Bebauungsplan nicht zustimmen, schrieb der Wasserverband Strausberg-Erkner in einer Stellungnahme.

In dem dort vorhandenen Wasserschutzgebiet seien neue Baugebiete verboten. Zudem seien die vom Land Brandenburg begrenzten Wassermengen bereits ausgeschöpft. Der Verband sei nicht in der Lage, weitere Baugebiete mit Wasser zu versorgen. Die «Märkische Oderzeitung» berichtete zuvor darüber.

Werkbahnhof und Kita

Die Erweiterung hat nichts zu tun mit dem geplanten Ausbau der Fabrik auf dem bestehenden Gelände, um die Produktion weiter nach oben zu fahren. Dafür werden keine weiteren Wassermengen über die bereits bewilligten 1,8 Mio. Kubikmeter pro Jahr hinaus benötigt, hatte Tesla versichert. Das eingesetzte Wasser werde vollständig recycelt.

Laut dem Bebauungsplan will Tesla unter anderem einen eigenen Werkbahnhof für den Güterverkehr, Logistikflächen und eine Betriebs-Kita auf einer Fläche von mehr als 100 Hektar errichten, die an die Fabrik angrenzt. Die Gemeindevertretung Grünheide stimmte im Dezember vergangenen Jahres mehrheitlich für die Aufstellung des neuen Plans. Für die Bebauung muss weiterer Wald gerodet werden.

15 Einwendungen gegen den Plan

Gegen den Entwurf des Bebauungsplans zur Erweiterung der Fabrik waren 15 Einwendungen bei der Gemeinde Grünheide eingegangen. Der Plan ist noch nicht rechtskräftig. Umweltschützer haben Bedenken gegen die Erweiterung, weil ein Teil des Areals im Wasserschutzgebiet liegt. Sie kritisieren auch, dass eine weitere Waldfläche verloren gehen soll. (dpa/hp)

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