„Unser AS4-Angebot kommt im Markt sehr gut an“, sagt Somentec-Vertriebsleiter Peter Öfele. Beispielsweise haben Somentec und die Kisters AG gemeinsam eine Lösung für die Anbindung der AS4-Kommunikation an das EDM-System BelVis abgestimmt. „Kunden überzeugt nicht nur das flexible technische Konzept, sondern auch, dass unser Angebot festpreisbasiert und damit gut kalkulierbar ist. Viele Versorger fürchten, bei transaktionsbasierten Entgelten eine böse Überraschung zu erleben. Bekanntlich nimmt der Rollout intelligenter Messsysteme Fahrt auf. Durch den Betrieb der neuen Geräte wird sich die Zahl der zu versendenden Marktnachrichten vervielfachen.“
"Es bleibt spannend"
Das Rennen um Kunden für die AS4-Marktkommunikation sei mit Erreichen des Stichtags 1. Oktober 2023 keineswegs gelaufen, glaubt Öfele. Zwei weitere Aspekte spielten dabei eine Rolle: Am 1. Oktober 2023 beginnt für einige Prozesse die Übergangsfrist bis zum verbindlichen Inkrafttreten am 1. April 2024.
Andere Prozesse, etwa im Bilanzkreis-, Portfolio- und Fahrplanmanagement, müssen erst zum 1. Juli 2024 per AS4 abgewickelt werden. „Das ist neu und verändert die Situation“, so Öfele. „Andererseits wissen wir aus Gesprächen, dass viele Versorger aktuell die parallel stattfindende Marktumstellung priorisieren und sich erst danach um AS4 kümmern können. Vor diesem Hintergrund kann und wird es in den kommenden Wochen und Monaten spannend bleiben in der Frage der AS4-Partnerwahl.“
Kalkulierbare Kosten, kundenfreundliche Verträge
Angesichts des wachsenden Volumens der Marktnachrichten werden ihm zufolge die Aspekte Kosten- und Vertragsgestaltung besonders bedeutsam. „In dieser schwer überschaubaren Marktsituation bieten wir feste, kalkulierbare Tarife“, so Öfele. „Jeder Kunde weiß, welche Kosten auf ihn jährlich zukommen.“ (sg)



