Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Saarland intensivieren ihre Zusammenarbeit mit einer Kooperationsvereinbarung. Die 24-Punkte-Erklärung sieht vor, mit einer "Cyberwehr Saarland" und dem Cyber-Sicherheitsnetzwerk des BSI Initiativen zur Behandlung von IT-Sicherheitsvorfällen eng miteinander zu verzahnen.
Zudem haben sich die Kooperationspartner darauf geeinigt, stärker für den Digitalen Verbraucherschutz zusammenzuarbeiten. Das BSI unterstützte das Saarland auch bei der Absicherung der Landtagswahl am 27. März 2022.
BSI-Stützpunkt im vergangenen Jahr eröffnet
"Die Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung sieht vor, das BSI zu einer Zentralstelle für Cyber-Sicherheit im Bund-Länder-Verhältnis auszubauen", erklärte dazu BSI-Präsident Arne Schönbohm. Mit dem Saarland arbeite man bereits seit einigen Jahren erfolgreich und vertrauensvoll zusammen.
Und weiter: "Im vergangenen Jahr haben wir dort wegen der international anerkannten Forschungs- und Hochschullandschaft einen BSI-Stützpunkt eröffnet. Gemeinsam fördern wir den Wissensaustausch zu Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz oder Digitaler Verbraucherschutz und tragen so dazu bei, Informationssicherheit als Voraussetzung einer nachhaltigen Digitalisierung zu begreifen."
Die Kooperationsvereinbarung ist rechtlich verbindlich und nach Niedersachsen die zweite des BSI mit einem Bundesland. Die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes hatte im Juni 2021 ihren Stützpunkt in Saarbrücken eröffnet. (sg)



