Seit 2016 läuft bei EnBW das Projekt „EnPower“. In dessen Rahmen setzt die EnBW in ihrem Endkundengeschäft als vollintegrierter Ökosystemanbieter von Anfang an auf eine modular aufgebaute IT-Umgebung. KundInnen der EnBW können darüber nicht nur Gas und Strom von der EnBW beziehen, sondern auch Photovoltaik und Speicher sowie die Angebote rund um E-Mobilität.
Dazu hat EnBW mit Powercloud einen Projektvertrag über die Einbindung der Powercloud Plattform in die Gesamt-IT-Umgebung der EnBW geschlossen. Dabei erfolgte die Weiterentwicklung und der Betrieb seit Beginn nicht im Rahmen eines Software as a Service Angebots („SaaS“), sondern abweichend auch mit kundeneigenen Teams, welche die IT-Gesamtlandschaft der EnBW betreiben. Im Bereich Drittmarkt bietet EnBW mit EnpowerX ihre modulare IT-Umgebung auch weiteren Kunden an.
Neue Zusammenarbeit in Klärung
Nach der Projektphase haben die beiden Häuser sich nach eigenen Angaben über den Abschluss eines Standard-SaaS-Vertrag verhandelt, konnten sich letztendlich jedoch nicht einigen. Aus diesem Grund wurde der Entschluss gefasst, dass EnBW sich selbst um den Betrieb und die Weiterentwicklung ihrer Powercloud-Instanzen kümmern wird und damit ebenfalls ihre Wertschöpfungskette, zum Beispiel im Bereich Drittmarkt-Angebot, vertieft.
Auch künftig wird es ein Zusammenarbeitsmodell zwischen den Häusern geben, teilten EnBW und Powercloud mit. Die Details befinden sich demnach aktuell in Klärung zwischen den Häusern. (sg)



