Physec, Anbieter von IoT-Security-Lösungen, hat heute den Abschluss der ersten Finanzierungsrunde mit der Gelsenwasser AG bekannt gegeben. Das Start-up will die neue Finanzierung nutzen, um seine Vertriebs- und Marketingaktivitäten europaweit auszubauen sowie die Fähigkeiten seiner IoT-Sicherheitslösungen zu verbessern.
So bietet das Unternehmen etwa eine Serviceplattform namens IoTree. Sie soll die sichere Anbindung von IoT-Hardware und -Applikationen ermöglichen. „Im Bereich kritischer Infrastrukturen ist die standardmäßige Sicherheit von LoRaWAN-Lösungen nicht ausreichend. Wir haben hier den Bedarf nach sicheren Lösungen erkannt und bspw. zusätzliche kryptografische Verfahren, Angriffserkennungssysteme sowie die Härtung der verschiedenen Komponenten entwickelt“, erläutert Christian Zenger der ZfK. Ihm zufolge ist man in diesem Bereich der einzige Anbieter, der die von der Sicherheitsbehörde gewünschte IT-Sicherheit bei LoRaWAN erfülle
Mehrjährige Zusammenarbeit.
Gelsenwasser und Physec arbeiten schon seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen. So ist das Start-up beispielsweise mit dem dänischen Hersteller Kamstrup bei Entwicklung und dem Einsatz digitaler Wasserzähler Partner von Gelsenwasser. Dazu hat der IT-Sicherheitsspezialist mit dem Versorger nach eigenen Angaben bereits die Kommunikationstechnik TLS over LoRaWAN zur Funktionsreife entwickelt. Sie soll Ende-zu-Ende-Sicherheit nach Stand der Technik auf höchstem Sicherheitsniveau und konform zu BSI-Vorgaben garantieren.
LoRaWAN könne so auch bei modernen Konzepten zur nachhaltig gesteuerten Straßenbeleuchtung, Niederspannungsnetzüberwachung oder Wärmenetzoptimierung eingesetzt werden. „Wir freuen uns über die Beteiligung an der Physec GmbH. Das Unternehmen ist ein starker Partner für uns im digitalen Geschäftsbereich mit bereits erprobter Zusammenarbeit und guter Perspektive“, erklärte dazu auch Gelsenwasser-Vorstand Dirk Waider. (sg)
Mehr zu dem Start-up Physec lesen Sie in der ZfK-Oktober-Ausgabe im Themenschwerpunkt Start-ups und Innovationen. Noch kein ZfK-Print-Leser? Das Abo finden Sie hier.



