Mitarbeiter der Donau- Stadtwerke (DSDL) haben am Ostermontag festgestellt, dass interne EDV-Netzwerke nicht ordnungsgemäß reagieren und der Zugang zu technischen Anlagen zumindest auf digitalem Weg stark eingeschränkt ist, berichtete die Augsburger Allgemeine. Der Verdacht auf einen Cyber-Angriff habe sich daher rasch erhärtet. Daraufhin hat Werkleiter Wolfgang Behringer mittags die Polizei informiert, heißt es weiter.
Manuelle Steuerung weiterhin möglich
Laut Behringer war und ist die manuelle Steuerung der Anlagen weiterhin möglich. Relevante Bereiche der kritischen Infrastruktur werden über separate Netzwerke gesteuert. Die Energieversorgung der DSDL-KundInnen sei damit weiterhin gewährleistet und stabil.
Dennoch gebe es Einschränkungen bei der täglichen Arbeit der Stadtwerke, unter anderem sind die aktuell geplanten Abschlagszahlungen für die Einspeiseanlagen nicht möglich und verzögern sich, schreibt das Blatt. (sg)



