Mit dem App-Studio von Inovoo lassen sich Apps bauen.

Mit dem App-Studio von Inovoo lassen sich Apps bauen.

Bild: © Olga Moonlight/AdobeStock

Smartphone-Apps vereinfachen den digitalen „Self Service“ der Kunden, sagt Anbieter Powercloud. Zugleich würden so die Servicekosten bei Energieversorgern sinken. Darüber hinaus lassen sich dem Unternehmen zufolge User damit individuell ansprechen und so Marketingmaßnahmen optimieren. Um eine solche Customer-App inklusive Backend-Anbindung möglichst schlank zu realisieren, bietet der CloudAnbieter nun in seinem PowerAppstore die Portallösung „endios one PRO“.

Über zertifizierte Schnittstellen soll sich die Software sehr einfach an die SaaS-Plattform anbinden und anschließend die individuelle App per Baukastensystem konfiguriert lassen, heißt es weiter.
 

„Die App ist bei mehr als 90 Unternehmen im Einsatz“, sagt Malte Kalkoffen, CEO bei Endios. „In der Folge konnten wir beispielsweise die Reichweiten von Kundenportalen auf rund 70 Prozent steigern und die Kosten für den digitalen Service auf weniger als ein Euro pro Kunde und Jahr absenken – Ersparnisse bis zu acht Euro sind in diesem Bereich nicht ungewöhnlich.“

Der umfassende Self Service stehe dabei direkt nach der Konfigurierung von „endios one PRO“ zur Verfügung: User melden ihren Zählerstand, korrigieren den Abschlag oder ändern ihre Bestandsdaten. Gleichzeitig sorge die umfassende Anbindung an Powercloud für automatisierte Prozesse im Backend.

Weitere Features im zweiten Schritt

Im zweiten Schritt können Versorger die App mit Informationen zu lokalen Veranstaltungen, dem Standort von E-Ladesäulen, aktuellen ÖPNV-Fahrplänen, eTicketing-Anwendungen und vielem mehr erweitern. Der laufende Aufwand sei gering, weil die Inhalte automatisiert befüllt würden – eine Funktion, die Endios als „Smart City“ bezeichnet.

„Die Kombination aus Smart Energy und Smart City führt zu einer hohen Nutzungsrate der App. Darauf aufbauend lassen sich durch die Anbindung von CRM- oder Identity-Management-Systemen umfangreiche Kundeninformationen sammeln und Persona-Kundenprofile anlegen, die beim personalisierten Marketing zum Einsatz kommen“, ergänzt Kalkoffen.

„Wir bringen die Stärken unseres hochflexiblen Backend-Systems mit den umfangreichen Marketing- und Vertriebs-Möglichkeiten eines modularen Frontend-Systems zusammen. In der Folge profitieren EVUs unter anderem von sinkenden Kosten beim digitalen Service, was auf insgesamt sinkende Cost-to-Serve bei den EVU einzahlt", sagt Zoran Petrovic, CSO bei Powercloud. (sg)

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