Sven Möller aus der Gruppe Energieinformatik am Fraunhofer IOSB-AST verantwortet die neue Lösung rund um das Thema Redispatch 2.0.

Sven Möller aus der Gruppe Energieinformatik am Fraunhofer IOSB-AST verantwortet die neue Lösung rund um das Thema Redispatch 2.0.

Foto: © Martin Käßler, Fraunhofer IOSB-AST

Der Fokus der Lösung liegt auf der marktlokationsscharfen Prognose von dezentralen Erzeugungseinheiten aus Photovoltaik, Wind und Biomasse, so das Fraunhofer. Dabei wird jeder Erzeugungsanlage eine passende Marktlokation zugeordnet und automatisiert eine Einzelprognose erstellt. Auch Clusterbildungen sowie die Anbindung an vorgelagerte Leitsysteme sind unkompliziert möglich.

 
 

Leistungspaket

„Allein mit den Prognosen ist die Arbeit aber noch längst nicht getan. Unsere Lösung deckt von der Datenaufbereitung über die Plausibilisierung bis hin zur Ersatzwertbildung mit KI-Technologie sowie den Abgleich mit historischen Daten die gesamte Datenwertschöpfungskette ab. Auf Basis unserer bewährten On-Premises-Softwaresuite EMS-EDM Prophet behält der Kunden zudem die volle Kontrolle über seine Prozesse im eigenen Haus“, erklärt Oliver Warweg, Gruppenleiter Energieinformatik am Fraunhofer IOSB-AST.
 
Die für die Prognosen notwendigen Wetterdaten stammen direkt vom Deutschen Wetterdienst (DWD) und umfassen auch die Globalstrahlung, die elementar für die Vorhersage der Einspeisung aus dezentralen Photovoltaikanlagen ist. Diese können darüber hinaus auch mühelos über Referenzanlagen in den Gesamtprozess eingebunden werden. Einsatzverantwortliche, die ihre Prognosen selber erstellen, werden hinsichtlich ihrer Prognosegüte fortlaufend von der Softwarelösung überprüft. Die Im Rahmen des Redispatch 2.0 nötigen Anpassungen an der Bilanzkreisabrechnung (MaBiS) werden laut Fraunhofer mit dieser Lösung ebenfalls berücksichtigt. (sg)
 

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