Aktuell wird die Kooperationsplattform Civitas Connect aufgebaut.

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Bild: © greenbutterfly/AdobeStock

Der sogenannte IoTHub4Utilities ist speziell für die Energiewirtschaft gedacht und soll künftige Abrechnungs-, Kommunikations- und Steuerungsszenarien standardisiert und regulatorisch korrekt umsetzen. Entwickelt wurde die Kommunikations- und Serviceplattform von Gisa aus Halle und Robotron Datenbank-Software aus Dresden.

Michael Krüger, CEO von Gisa: „Gemeinsam mit Robotron haben wir bereits sehr erfolgreich den Betrieb der Smart-Meter-Gateway-Administration für Kunden in ganz Deutschland umgesetzt. Jetzt schlagen wir ein neues revolutionäres Kapitel auf.“ Björn Heinemann, Geschäftsführer der Robotron Datenbank-Software ergänzt: „Wir  sind sicher, mit dem IoTHub4Utilities den Wunsch vieler energiewirtschaftlicher Unternehmen bedienen zu können, die die Möglichkeiten von Sensorik nutzen und diese rechtskonform mit zukunftsweisenden, energiewirtschaftlichen Anwendungen verknüpfen wollen.“

Wer übernimmt was?

Als Spezialist für Energiedatenmanagement ist Robotron in dem gemeinsamen Projekt IoTHub4Utilities für die Entwicklung der Software für die funktionalen System- und Servicebausteine verantwortlich. Gisa entwickelt Anwendungen und betreibt die Lösung in ihrem BSI-zertifizierten Hochleistungsrechenzentrumsverbund. Erste Use Cases wurden für eMobility (Steuerung Ladevorgang), Submetering und die Überwachung von Ortsnetzstationen bereits erprobt. Gisa will nach eigenen Angaben weitere IoT-Apps für Kunden entwickeln.

Kunden können die flexible und intelligente Kommunikations- und Serviceplattform IoTHub4Utilities on premise, Cloud-native oder hybrid nutzen. Der IoTHub4Utilities kann den beiden Anbietern zufolge Informationen verschiedenster Sensoren und Datenquellen erfassen und in Echtzeit an die relevanten Abnehmer bzw. IT-Systeme weiterleiten.

Steuerung per Smart-Meter-Gateway

Der IoTHub4Utilities verfüge über eine Vielzahl von Schnittstellen zur Integration in unterschiedliche Systeme. Zusätzlich könne er Rückflüsse und Entscheidungen dieser Systeme – auch aggregiert – entgegennehmen, aufsplitten und weiterleiten. Das Highlight sei, dass energiewirtschaftliche Anlagen sicher über den BSI-konformen Weg mittels Smart-Meter-Gateway angesprochen, gesteuert und ggf. mit der Welt des IoT verbunden werden können, teilten Gisa und Robotron mit. Um Geschäftsprozesse bestmöglich zu unterstützen, könnten zudem Funktionen wie Visualisierung, Datenänderung und -speicherung integriert werden. (sg)

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