Ziel ist es, eine neuartige höherdimensionale Optimierung aller Komponenten in Nah-Echtzeit – sprich unter einer Minute – zu entwickeln.

Ziel ist es, eine neuartige höherdimensionale Optimierung aller Komponenten in Nah-Echtzeit – sprich unter einer Minute – zu entwickeln.

Bild: © Dmitri/AdobeStock

Paragraph 14a EnWG regelt den Umgang mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und steuerbaren Netzanschlüssen in Privathaushalten im Niederspannungsnetz bei Stromentnahme. Bereits ab dem 1. Januar 2024 sind alle Verteilnetzbetreiber verpflichtet, neue Wärmepumpen und Wallboxen ohne Verzögerung anzuschließen.

Dazu müssen sie den Zustand der Niederspannungsleitungsstränge beobachten und zielgenau vor Überlastungen schützen. Messstellenbetreiber müssen nur ein Jahr später in der Lage sein, steuerbare Verbraucher und Einspeiser für Netzbetreiber schalten zu können. Mit SwisMind bietet Swistec für dieses Szenario eine modulare Systemlösung an.

Alte Lösung lässt sich durch Erweiterung weiter nutzen

Damit werden Messwerte in Ortsnetzstationen oder in Kabelverteilern erfasst und an die SwisMind–Software zur Bewertung weitergegeben. Nach Netzzustandsermittlung und den damit verbundenen Vorgaben wird dann die Steuerung von Anlagen nach Anforderungen des §14a EnWG durchgeführt.

Kunden, die bereits ein Swistec RKS-System im Einsatz haben, können die Lösungen auch weiterhin nutzen: Sie sind mit wenig Aufwand durch Modulerweiterungen ebenfalls für die Bewältigung der neuen gesetzlichen Verordnungen bestens gerüstet. Ein Modul „Messen“ sorgt dafür, dass die an den Kabelabgängen in Ortsnetzstationen oder Kabelverteilern erfassten Messwerte integriert werden.

Universalbestellprozess mit zweiten Modul möglich

Ein zweites Modul „Steuern“ ermöglicht unter anderem das Steuern über den Universalbestellprozess. Konkret: Die erfassten Messwerte werden in SwisMind bewertet und darauf basierend entsprechende Schaltaufgaben generiert. Dabei sind bereits im RKS hinterlegte Fahrpläne auch weiterhin zur Umsetzung vom §14a EnWG nutzbar.

Eine Umstellung auf eine neue Software sei nicht erforderlich. Auch bereits im Netz verbaute Rundsteuerempfänger können mit in die Steuerung eingebunden werden. Damit ist eine schnelle Umsetzung der Anforderungen im Bestand möglich. Das erspart Zeit und Geld. (sg)

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